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    <title>Toad Overload</title>
    <link>https://publish.ministryofinternet.eu/kroed/</link>
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    <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 12:52:50 +0200</pubDate>
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      <title>Das deutsche Schulsystem ähnelt einer Dystopie</title>
      <link>https://publish.ministryofinternet.eu/kroed/das-deutsche-schulsystem-ahnelt-einer-dystopie</link>
      <description>&lt;![CDATA[Hausaufgabenblatt mit Totenkopf-Doodle&#xA;Wenn ich das Schulsystem in Deutschland sehe, könnte ich die Tische im Klassenzimmer durch die Gegend werfen. Dabei ist die fehlende Digitalisierung eines der kleinsten Problemen an einem Ort der Ungerechtigkeit, Depression und Einteilung in, im wahrsten Sinne des Wortes, Klassen der Gesellschaft. !--more--&#xA;Du bist nicht weiß und wohlhabend? Sekundarschule.&#xA;Es ist bekannt, dass die Bildung von Schüler:innen beträchtlich vom sozioökonomischen Hintergrund der Eltern abhängt. So trägt jener dazu bei, dass Schüler:innen unabhängig ihrer, vom Schulsystem propagierten, Leistung auf das Gymnasium gehen können oder sich sogar komplett von der Gesellschaft auf privaten Oberschulen abgrenzen. Das trägt zuletzt dazu bei, dass reiche Familien ein Monopol der Bildung im Land aufbauen. Einst sagte einer meiner Lehrer zu der Idee eines Schulsystems ohne Aufteilung in Sekundar-, Realschule und Gymnasium das: &#34;Ich will nicht immer hinter schlechten Schülern hinterherrennen. In meiner Klasse sollen nur gute Schüler sein!&#34; Was mich schon zu jener Zeit verstört hat, ist rückblickend nichts anderes als die Weiterverbreitung des Glaubens an eine nationalsozialistischen Elitenförderung. Ein gutes Schulsystem muss dieses veraltete, menschenfeindliche System zurücklassen und es durch einen Ort ersetzen, an dem alle Menschen der Gesellschaft aufeinandertreffen und zusammenfinden.&#xA;&#xA;&#34;Dann stirb dumm.&#34;&#xA;Das ist auch ein Zitat des besagten Lehrers. Was erst so wie ein Versuch scheint die Schüler:innen zum Lernen zu motivieren, ist nichts anderes als eine von vielen Drohungen, die bei den Lernenden Stress verursacht. Dabei scheint vergessen zu werden, dass Menschen deutlich besser lernen können, wenn sie nicht bedroht werden (Quelle hier ausgelassen). Doch neben diesen offensichtlichen Fehlern gibt es erschreckend viele andere Gründe, die die Schüler:innen dazu drohen zu lernen. Denn wenn du nicht lernst, musst du im schlimmsten Fall die Klasse wiederholen und verlierst kurzerhand dein gesamtes soziales Umfeld. Das ist einer der am geringsten auffallenden Fehlern im deutschen Schulsystem: Die Aufteilung in Klassen. Was erst so wie eine nette familienartige Aufteilung in Gruppen scheint, ist am Ende nichts anderes als das Verdammen von Schüler:innen in eine Gefängniszelle, die sie sich nicht ausgesucht haben. Du bist gezwungen mit potentiellen Mobbern jahrelang die gleiche Klasse zu teilen (Natürlich kannst du auch einfach die Klasse wechseln - doch da entsteht das gleiche Problem wie oben benannt). Zusätzlich wird so grundlegend die Gruppenbildung von z.B. queeren oder anderen Cliquen verhindert. In einem guten Schulsystem wird die Bildung solcher Gruppen gefördert: Damit sich jeder wohl fühlt und nicht die eigene Freundesgruppe an die Klasse gebunden ist.&#xA;&#xA;Schule macht depressiv&#xA;Genau die oben benannten Faktoren führen dazu, dass sehr viele Schüler:innen innerhalb ihrer Schulzeit psychisch erkranken. Der konstante Leistungsdruck, die eigene Wertschätzung gekoppelt an den Meinungen der Lehrer:innen und den eigenen Noten, die Gefangenschaft in Klassen, die man sich nicht ausgesucht hat. Es ist höchste Zeit das gesamte Schulsystem über Bord zu werfen und mit etwas Neuem aufzukreuzen. Hat hier jemand was von Schulrevolution gesagt? Hier ist mein 4-Punkte Plan für eine deutsche Schulrevolution:&#xA;br&#xA;Der 4-Punkte Plan einer deutschen Schulrevolution&#xA;1. Alle Schularten werden durch die Hauptschule ersetzt. Jeder Mensch muss das Recht auf die gleiche Bildung besitzen. Es gibt keine Ausnahme. Das System von Gymnasium, Realschule und Sekundarschule ist veraltet und verstärkt soziale Disparitäten.&#xA;&#xA;2. Keine Schulklassen mehr. Nur noch Stufen wie es sie schon in der Oberstufe des Gymnasiums oder in der Universität gibt. Fächer werden wie Module gewählt – Wenn du nicht hinterherkommst, wählst du einfach weniger Fächer an. Es besteht zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, dass du deine Freundesgruppe durch die Aufteilung in Klassen zurücklassen musst. Vertrauenslehrer:innen werden durch Mentoren ersetzt, die den einzelnen Schüler:innen zugeteilt werden und jene in ihrer Schulzeit begleiten und zur Seite stehen.&#xA;&#xA;3. Schulmaterial wird gratis bereitgestellt. Familien müssen überhaupt nichts mehr für die Schule ausgeben – Tablet oder Papier, Füller, Collegeblock und das Mittagessen wird den Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt.&#xA;&#xA;4. Eine 4./5. Gewalt, die bestimmt, was in der Schule gelehrt wird. Biologieunterricht über Gender Studies ist längst überfällig, doch konservative Regierungen weigern sich die Wissenschaft anzuerkennen und besitzen so eine Macht über die Bildung von Jugendlichen, die ihnen nicht zustehen sollte.&#xA;&#xA;br /Dieser Text ist lizenziert unter einer a rel=&#34;license&#34; href=&#34;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/&#34;Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz/a.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://pixey.org/storage/m/_v2/495231339351948121/0fca8ea69-e1c06b/FT1MsNLNZeR7/N26Xx4n6Iw77QFrGk89TwNbJCPnyPCIKdE2XOxuL.jpg" alt="Hausaufgabenblatt mit Totenkopf-Doodle">
Wenn ich das Schulsystem in Deutschland sehe, könnte ich die Tische im Klassenzimmer durch die Gegend werfen. Dabei ist die fehlende Digitalisierung eines der kleinsten Problemen an einem Ort der Ungerechtigkeit, Depression und Einteilung in, im wahrsten Sinne des Wortes, Klassen der Gesellschaft. </p>

<h3 id="du-bist-nicht-weiß-und-wohlhabend-sekundarschule">Du bist nicht weiß und wohlhabend? Sekundarschule.</h3>

<p>Es ist bekannt, dass die Bildung von Schüler:innen beträchtlich vom <a href="https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/die-zehn-wichtigsten-ergebnisse-der-pisa-studie/" rel="nofollow">sozioökonomischen Hintergrund der Eltern</a> abhängt. So trägt jener dazu bei, dass Schüler:innen unabhängig ihrer, vom Schulsystem propagierten, Leistung auf das Gymnasium gehen können oder sich sogar komplett von der Gesellschaft auf privaten Oberschulen abgrenzen. Das trägt zuletzt dazu bei, dass reiche Familien ein Monopol der Bildung im Land aufbauen. Einst sagte einer meiner Lehrer zu der Idee eines Schulsystems ohne Aufteilung in Sekundar-, Realschule und Gymnasium das: “Ich will nicht immer hinter schlechten Schülern hinterherrennen. In meiner Klasse sollen nur gute Schüler sein!” Was mich schon zu jener Zeit verstört hat, ist rückblickend nichts anderes als die Weiterverbreitung des Glaubens an eine nationalsozialistischen Elitenförderung. Ein gutes Schulsystem muss dieses veraltete, menschenfeindliche System zurücklassen und es durch einen Ort ersetzen, an dem alle Menschen der Gesellschaft aufeinandertreffen und zusammenfinden.</p>

<h3 id="dann-stirb-dumm">“Dann stirb dumm.”</h3>

<p>Das ist auch ein Zitat des besagten Lehrers. Was erst so wie ein Versuch scheint die Schüler:innen zum Lernen zu motivieren, ist nichts anderes als eine von vielen Drohungen, die bei den Lernenden Stress verursacht. Dabei scheint vergessen zu werden, dass Menschen deutlich besser lernen können, wenn sie nicht bedroht werden (Quelle hier ausgelassen). Doch neben diesen offensichtlichen Fehlern gibt es erschreckend viele andere Gründe, die die Schüler:innen dazu <em>drohen</em> zu lernen. Denn wenn du nicht lernst, musst du im schlimmsten Fall die Klasse wiederholen und verlierst kurzerhand dein gesamtes soziales Umfeld. Das ist einer der am geringsten auffallenden Fehlern im deutschen Schulsystem: Die Aufteilung in Klassen. Was erst so wie eine nette familienartige Aufteilung in Gruppen scheint, ist am Ende nichts anderes als das Verdammen von Schüler:innen in eine Gefängniszelle, die sie sich nicht ausgesucht haben. Du bist gezwungen mit potentiellen Mobbern jahrelang die gleiche Klasse zu teilen (Natürlich kannst du auch einfach die Klasse wechseln – doch da entsteht das gleiche Problem wie oben benannt). Zusätzlich wird so grundlegend die Gruppenbildung von z.B. queeren oder anderen Cliquen verhindert. In einem guten Schulsystem wird die Bildung solcher Gruppen gefördert: Damit sich jeder wohl fühlt und nicht die eigene Freundesgruppe an die Klasse gebunden ist.</p>

<h3 id="schule-macht-depressiv">Schule macht depressiv</h3>

<p>Genau die oben benannten Faktoren führen dazu, dass sehr viele Schüler:innen innerhalb ihrer Schulzeit psychisch erkranken. Der konstante Leistungsdruck, die eigene Wertschätzung gekoppelt an den Meinungen der Lehrer:innen und den eigenen Noten, die Gefangenschaft in Klassen, die man sich nicht ausgesucht hat. Es ist höchste Zeit das gesamte Schulsystem über Bord zu werfen und mit etwas Neuem aufzukreuzen. Hat hier jemand was von Schulrevolution gesagt? Hier ist mein 4-Punkte Plan für eine deutsche Schulrevolution:
<br></p>

<h3 id="der-4-punkte-plan-einer-deutschen-schulrevolution">Der 4-Punkte Plan einer deutschen Schulrevolution</h3>

<p><strong>1. Alle Schularten werden durch die Hauptschule ersetzt.</strong> Jeder Mensch muss das Recht auf die gleiche Bildung besitzen. Es gibt keine Ausnahme. Das System von Gymnasium, Realschule und Sekundarschule ist veraltet und verstärkt soziale Disparitäten.</p>

<p><strong>2. Keine Schulklassen mehr.</strong> Nur noch Stufen wie es sie schon in der Oberstufe des Gymnasiums oder in der Universität gibt. Fächer werden wie Module gewählt – Wenn du nicht hinterherkommst, wählst du einfach weniger Fächer an. Es besteht zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, dass du deine Freundesgruppe durch die Aufteilung in Klassen zurücklassen musst. Vertrauenslehrer:innen werden durch Mentoren ersetzt, die den einzelnen Schüler:innen zugeteilt werden und jene in ihrer Schulzeit begleiten und zur Seite stehen.</p>

<p><strong>3. Schulmaterial wird gratis bereitgestellt.</strong> Familien müssen überhaupt nichts mehr für die Schule ausgeben – Tablet oder Papier, Füller, Collegeblock und das Mittagessen wird den Schülern kostenlos zur Verfügung gestellt.</p>

<p><strong>4. Eine 4./5. Gewalt, die bestimmt, was in der Schule gelehrt wird.</strong> Biologieunterricht über Gender Studies ist längst überfällig, doch konservative Regierungen weigern sich die Wissenschaft anzuerkennen und besitzen so eine Macht über die Bildung von Jugendlichen, die ihnen nicht zustehen sollte.</p>

<p><br/>Dieser Text ist lizenziert unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/" rel="nofollow">Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz</a>.</p>
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      <guid>https://publish.ministryofinternet.eu/kroed/das-deutsche-schulsystem-ahnelt-einer-dystopie</guid>
      <pubDate>Mon, 06 Feb 2023 00:28:32 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Die Macht von Sozialen Medien</title>
      <link>https://publish.ministryofinternet.eu/kroed/die-macht-von-sozialen-medien</link>
      <description>&lt;![CDATA[Soziale Medien&#xA;Digitale Medien haben das Leben der Menschen grundlegend verändert und ermöglichen heute einen grundlegenden Teil zwischenmenschlicher Kommunikation - Dabei liegt ein überwiegender Teil der Software in der Hand privater Unternehmen und somit Privatpersonen.!--more--&#xA;Digitale Kommunikation eröffnet ganz neue Wege&#xA;Durch digitale Kommunikationen können Nachrichten ohne Verzögerung versendet und gelesen werden. Man kann zu allen Menschen auf der Welt in unmittelbarem Kontakt stehen und mit ihnen entweder synchron sprechen (in z.B. Videoübertragungen) oder asynchron kommunizieren (per Textnachrichten). Dadurch ist es so einfach wie nie, Freunde mit gleichen Interessen kennenzulernen oder mit bekannten Freunden in direktem Kontakt zu bleiben. Besonders Minderheiten profitieren davon, dass sie sich digital zusammenfinden und austauschen können. Die gesendeten Nachrichten bestehen im Gegensatz zur Kommunikation im echten Leben aus Text, Bildern, Audiodateien und Emoticon und imitieren so die eigenen Gefühle und Emotionen, da jene ansonsten nicht zum Ausdruck gebracht werden können. Dabei sind die wichtigsten Informationen sehr schnell in der Gesellschaft verbreitet und alle Menschen kennen den aktuellen Stand der Politik, die Erlebnisse von prominenten Persönlichkeiten oder einfache Naturereignisse. Zumal hat diese neue Informationswelt die Öffentlichkeitsarbeit von Politiker*innen revolutioniert, da sie nun einfach eine emotionale Bindung zu den Menschen aufbauen und somit dauerhaft für deren Stimme werben können.&#xA;&#xA;Gefahren im digitalen Raum&#xA;Bei all den neuen Möglichkeiten, die Soziale Medien uns gegeben haben, werden uns viele Möglichkeiten in der zwischenmenschlichen Kommunikation genommen: Es besteht die Gefahr, dass es zu Missverständnissen kommt, da Gestik und Mimik häufig nur sehr schwierig in digitalen Nachrichten übertragen werden kann. Beispielsweise kann das Auslassen von Emojis am Ende des Satzes bei einigen Menschen als negativ interpretiert werden und die Verkürzung von Sätzen und Wörtern kann zu einem Informationsverlust führen. Ein weiteres Problem ist der Datenschutz: Im Gegensatz zur Kommunikation im echten Leben wird hier jede Textnachricht gespeichert und ist auf einem Server abrufbar. Somit kann durch Datendiebstahl sehr einfach ein kompletter Chatverlauf, der seit mehreren Jahren besteht, angesehen und jede einzelne Nachricht abgerufen werden. Zusätzlich ist eine allgemeine Abhängigkeit von den digitalen Medien bemerkbar. Viele Menschen werden nervös und verspüren andere Entzugserscheinungen, wenn sie für eine längere Zeit nicht auf ihr Smartphone etc. schauen konnten. Das liegt einerseits daran, dass man selbst auf dem gleichen neusten Stand wie alle anderen Menschen sein will, und andererseits daran, dass andere Menschen von einem selbst erwarten, dass man ihnen schnell genug antwortet. Zudem besteht das Problem des Informationsüberflusses. Hierbei werden so viele Informationen über verschiedenste Themen geteilt, dass die wichtigsten Informationen als unwichtig erscheinen oder nicht als wichtig wahrgenommen werden. Dieses Phänomen verursacht gleichzeitig bei vielen Menschen ein generelles Misstrauen in sehr wissenschaftliche Themen wie z.B. den Klimawandel, da es in dieser Masse der Informationen schwierig ist zwischen wahren und falschen Informationen zu unterscheiden.&#xA;&#xA;Macht&#xA;Wie du jetzt weißt, ist die Macht, die von sozialen Medien ausgeht, sehr groß. Einzelne Unternehmen wie Facebook haben mit Instagram, WhatsApp und Facebook eine sehr einflussreiche Kontrolle über globale Kommunikation und können diese Macht in Theorie frei ausnutzen: So bestimmen sie darüber, welche Informationen jeder Mensch erhält und welches Wissen er sich aneignet. Sie selbst entscheiden nach freiem Willen, welche Personen gesperrt werden sollten und welche Kommentare toleriert werden sollten und welche nicht. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Twitter-Account von Donald Trump, der nach dem Sturm auf das Kapitol gesperrt wurde. Doch als Elon Musk Twitter übernimmt, kommt es zu einem subjektiven Sinneswandel - und Donald Trump wird entsperrt.&#xA;&#xA;Was lernen wir daraus?&#xA;Es besteht kein Zweifel, dass die Macht der Unternehmen hinter digitalen Medien zu groß ist. Auch wenn in Einzelfällen bestimmte Plattformen die richtige Entscheidung treffen, wenn sie extreme Politiker wie Donald Trump sperren, muss beachtet werden, dass sie durchaus auch falsche Entscheidungen treffen können. Deshalb sollte die Organisation von digitalen Medien gesetzlich und dezentral kontrolliert werden, da die digitalen Medien ein weltweit wichtiger Bestandteil der Gesellschaft geworden sind und diese deshalb nicht von einzelnen Personen kontrolliert werden sollten - und deshalb gibt es diesen Blog nur hier.&#xA;&#xA;br /Dieser Text ist lizenziert unter einer a rel=&#34;license&#34; href=&#34;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/&#34;Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz/a.]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://pixey.org/storage/m/_v2/495231339351948121/3079cad20-917577/UglEZfnciAz2/4B1uzTc4gM0UzEQFYsWo7zksFsLNCOBW3i5hgvEQ.jpg" alt="Soziale Medien">
Digitale Medien haben das Leben der Menschen grundlegend verändert und ermöglichen heute einen grundlegenden Teil zwischenmenschlicher Kommunikation – Dabei liegt ein überwiegender Teil der Software in der Hand privater Unternehmen und somit Privatpersonen.</p>

<h3 id="digitale-kommunikation-eröffnet-ganz-neue-wege">Digitale Kommunikation eröffnet ganz neue Wege</h3>

<p>Durch digitale Kommunikationen können Nachrichten ohne Verzögerung versendet und gelesen werden. Man kann zu allen Menschen auf der Welt in unmittelbarem Kontakt stehen und mit ihnen entweder synchron sprechen (in z.B. Videoübertragungen) oder asynchron kommunizieren (per Textnachrichten). Dadurch ist es so einfach wie nie, Freunde mit gleichen Interessen kennenzulernen oder mit bekannten Freunden in direktem Kontakt zu bleiben. Besonders Minderheiten profitieren davon, dass sie sich digital zusammenfinden und austauschen können. Die gesendeten Nachrichten bestehen im Gegensatz zur Kommunikation im echten Leben aus Text, Bildern, Audiodateien und Emoticon und imitieren so die eigenen Gefühle und Emotionen, da jene ansonsten nicht zum Ausdruck gebracht werden können. Dabei sind die wichtigsten Informationen sehr schnell in der Gesellschaft verbreitet und alle Menschen kennen den aktuellen Stand der Politik, die Erlebnisse von prominenten Persönlichkeiten oder einfache Naturereignisse. Zumal hat diese neue Informationswelt die Öffentlichkeitsarbeit von Politiker*innen revolutioniert, da sie nun einfach eine emotionale Bindung zu den Menschen aufbauen und somit dauerhaft für deren Stimme werben können.</p>

<h3 id="gefahren-im-digitalen-raum">Gefahren im digitalen Raum</h3>

<p>Bei all den neuen Möglichkeiten, die Soziale Medien uns gegeben haben, werden uns viele Möglichkeiten in der zwischenmenschlichen Kommunikation genommen: Es besteht die Gefahr, dass es zu Missverständnissen kommt, da Gestik und Mimik häufig nur sehr schwierig in digitalen Nachrichten übertragen werden kann. Beispielsweise kann das Auslassen von Emojis am Ende des Satzes bei einigen Menschen als negativ interpretiert werden und die Verkürzung von Sätzen und Wörtern kann zu einem Informationsverlust führen. Ein weiteres Problem ist der Datenschutz: Im Gegensatz zur Kommunikation im echten Leben wird hier jede Textnachricht gespeichert und ist auf einem Server abrufbar. Somit kann durch Datendiebstahl sehr einfach ein kompletter Chatverlauf, der seit mehreren Jahren besteht, angesehen und jede einzelne Nachricht abgerufen werden. Zusätzlich ist eine allgemeine Abhängigkeit von den digitalen Medien bemerkbar. Viele Menschen werden nervös und verspüren andere Entzugserscheinungen, wenn sie für eine längere Zeit nicht auf ihr Smartphone etc. schauen konnten. Das liegt einerseits daran, dass man selbst auf dem gleichen neusten Stand wie alle anderen Menschen sein will, und andererseits daran, dass andere Menschen von einem selbst erwarten, dass man ihnen schnell genug antwortet. Zudem besteht das Problem des Informationsüberflusses. Hierbei werden so viele Informationen über verschiedenste Themen geteilt, dass die wichtigsten Informationen als unwichtig erscheinen oder nicht als wichtig wahrgenommen werden. Dieses Phänomen verursacht gleichzeitig bei vielen Menschen ein generelles Misstrauen in sehr wissenschaftliche Themen wie z.B. den Klimawandel, da es in dieser Masse der Informationen schwierig ist zwischen wahren und falschen Informationen zu unterscheiden.</p>

<h3 id="macht">Macht</h3>

<p>Wie du jetzt weißt, ist die Macht, die von sozialen Medien ausgeht, sehr groß. Einzelne Unternehmen wie Facebook haben mit Instagram, WhatsApp und Facebook eine sehr einflussreiche Kontrolle über globale Kommunikation und können diese Macht in Theorie frei ausnutzen: So bestimmen sie darüber, welche Informationen jeder Mensch erhält und welches Wissen er sich aneignet. Sie selbst entscheiden nach freiem Willen, welche Personen gesperrt werden sollten und welche Kommentare toleriert werden sollten und welche nicht. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Twitter-Account von Donald Trump, der nach dem Sturm auf das Kapitol gesperrt wurde. Doch als Elon Musk Twitter übernimmt, kommt es zu einem subjektiven Sinneswandel – und Donald Trump wird entsperrt.</p>

<h3 id="was-lernen-wir-daraus">Was lernen wir daraus?</h3>

<p>Es besteht kein Zweifel, dass die Macht der Unternehmen hinter digitalen Medien zu groß ist. Auch wenn in Einzelfällen bestimmte Plattformen die richtige Entscheidung treffen, wenn sie extreme Politiker wie Donald Trump sperren, muss beachtet werden, dass sie durchaus auch falsche Entscheidungen treffen können. Deshalb sollte die Organisation von digitalen Medien gesetzlich und dezentral kontrolliert werden, da die digitalen Medien ein weltweit wichtiger Bestandteil der Gesellschaft geworden sind und diese deshalb nicht von einzelnen Personen kontrolliert werden sollten – und deshalb gibt es diesen Blog nur hier.</p>

<p><br/>Dieser Text ist lizenziert unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/" rel="nofollow">Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz</a>.</p>
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      <guid>https://publish.ministryofinternet.eu/kroed/die-macht-von-sozialen-medien</guid>
      <pubDate>Fri, 13 Jan 2023 19:39:01 +0100</pubDate>
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